Our fireplace…
Februar 19, 2008 um 6:39 Uhr vormittags (Alltag in den USA)
Tags: Dallas, fireplace
Februar 19, 2008 um 6:39 Uhr vormittags (Alltag in den USA)
Tags: Dallas, fireplace
Februar 17, 2008 um 10:35 Uhr nachmittags (Alltag in den USA)
Tags: Dallas, apartment
Februar 17, 2008 um 6:41 Uhr nachmittags (Allerlei)
Tags: Dallas, green card, Auswanderung
Abschiede sind immer so eine Sache. Ich mag sie eigentlich gerne, Kerstin hingegen bringt ihnen ein ganz ausgeprägtes Stück Hass entgegen. Wenn nun aber Abschiede nicht mal eben für ein Wochenende oder einen langen Urlaub oder ein Jahr sind, sondern für (gewissermaßen) immer, schlägt auch meine Sympathie für diese Art des geselligen Zusammenseins in ein mulmiges Gefühl um.
Kerstins Eltern und ihre Schwester hatten deshalb den klugen und selbstsichernden Plan gefaßt, sich bereits im Vorfeld von ihrer Kleinen zu verabschieden. Anders meine Eltern: Sie fuhren uns zum Flughafen.
Nachdem wir uns eingecheckt hatten (und eine kleine Unverschämtheit für den Transport unserer Miezekatze bezahlten), folgten lockere Gespräche, lockere Aufmunterungsweisheiten auf beiden Seiten (”Is’ ja nicht aus der Welt, Texas”; “Wir können ja skypen”), und andere lockere Versuche, den unvermeidbaren Abschied mit guter Laune zuzudecken.
Dann wurden unsere Namen aufgerufen.
Der Abschied am Sicherheitsgate war nicht schön. Ich habe meine Mutter noch nie so weinen sehen. Und mein Vater, stark wie ein Baum, flüsterte mit tränenerstickter Stimme: “Ich reiß’ mich zusammen, sonst heule ich los wie ein kleiner Bub”. Abschied, wie schwer ist dein Gewicht.
Ein letztes Mal winken, ein letzter Kuss, dann schnell weg, nur weg von dem Ort, weg vom Schmerz, dabei trugen wir ihn in uns.
Der Flug war problemlos und schnell. Natürlich mussten wir unsere Mieze diverse Male aus dem Käfig nehmen, eine wunderbare Abwechslung für ein kleines, verängstigtes Tier, das nicht mal den Hauch einer Ahnung von dem hat, was mit ihm geschieht. Doch wir hätten ja Sprengstoff in unserem Käfig verstecken können. Natürlich.
Am Zwischenstopp-Flughafen Denver angekommen, geraten wir an eine besonders eifrige Zöllnerin, die mit sichtbarer Wonne unser Gepäck durchwühlt. Die Welt kann so einfach Freude bieten. Man muss sie sich nur suchen, nicht wahr. Triumphierend hält sie eine Packung Katzen-Knusperstangen von Aldi in die Höhe: “Ist das Tierfutter?”
Ich: “Ja, Ma’m, das ist Tierfutter.” (unschwer zu erkennen am Aufdruck, der eine zufriedene Katze zeigt)
Zöllnerin: “Das muss ich beschlagnahmen.”
Ich (fassungslos): “Äh. Wieso?”
Zöllnerin: “Weil das europäisches Tierfutter ist. Und in Europa sind die Gesetze für Futter nicht so streng wie bei uns.”
Ich: “???”
Zöllnerin: “In Europa, und auch in Deutschland, werden verseuchte Tiere zu Futter verarbeitet und an andere weiterverfüttert.”
Ich (widerstehe dem Drang, mir an die Stirn zu greifen): “Äh. Was?”
Zöllnerin (zufrieden): “Ja.”
Ich (schalte auf Ironie-Modus um): “Ach, dann hat ja meine Katze seit zwölf Jahren verseuchtes… nicht zu glauben… dass sie dann noch lebt…”
Zöllnerin (hat seit ihrer Geburt in den Ironie?-Was-ist-Ironie?-Kapiere-ich-nicht-Modus geschaltet): “Ja. Sehen Sie!”
Ich (wortlos ab)
(Fortsetzung folgt)
Februar 14, 2008 um 2:09 Uhr nachmittags (Allerlei)
Tags: Dallas, green card, Auswanderung
Wir sind gut gelandet. Schöne Wohnung, und natürlich einigermaßen Stress mit allerlei behördlichen Seltsamkeiten. In einigen Tagen folgt der ausführliche Bericht. Bis dahin müssen wir noch einiges erledigen
(Texaner sind äußerst nette und hilfsbereite Menschen; eine Wohltat)